Reiseinfos - Motorradtouren - In fremden Gefilden https://www.in-fremden-gefilden.de/category/tipps-und-tricks/reiseinfos/ Anja und Marvin brausen durch die Welt Sat, 29 Oct 2016 15:00:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.10 Tipps zum Überleben im teuren Norwegen https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/ueberleben-im-teuren-norwegen/ https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/ueberleben-im-teuren-norwegen/#comments Thu, 14 Jan 2016 14:58:35 +0000 https://www.in-fremden-gefilden.de/?p=2301 Das Einkaufen in Skandinavien wird umso teurer, je weiter man nach Norden kommt. Unterscheidet sich Dänemark preislich nur wenig von Deutschland, so muss man in Schweden schon etwas […]

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Das Einkaufen in Skandinavien wird umso teurer, je weiter man nach Norden kommt. Unterscheidet sich Dänemark preislich nur wenig von Deutschland, so muss man in Schweden schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer jedoch z.B. die Lebenshaltungskosten einer Stadt wie München gewöhnt ist, den kann auch das noch nicht sonderlich beeindrucken. So richtig heftig wird es aber in Norwegen. Da haben selbst wir, als chronische Bioladen-Einkäufer, häufiger mal geschluckt.

In einem der Reiseführer, die ich gelesen habe, hieß es, man solle die Norweger nicht auf diese Preisproblematik ansprechen, schließlich wären sie selbst genauso davon betroffen. Nun, das hatte ich auch gar nicht vor (das Ansprechen meine ich), aber unabhängig davon glaube ich, dass die Bewohner Norwegens sich trotzdem nicht so schwer dabei tun, ihre hohen Lebenshaltungskosten zu bezahlen – ist doch ihr Einkommen ungleich höher als unseres.

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A Song of Oil and Money

Der Wohlstand des Landes Norwegen resultiert vorrangig aus den reichen Öl- und Gasvorkommen – und das schlägt sich auch im allgemeinen Einkommensniveau nieder. Laut dem Internationalen Währungsfonds hatten die Norweger 2013 ein durchschnittliches Einkommen von mehr als 4.800 Euro monatlich (zum Vergleich: in Deutschland waren das im selben Jahr rund 2.600 Euro im Monat).

Ich neide den Norwegern ihr ansehnliches Einkommen nicht. Aber konkret bedeutet das für uns nicht ganz so betuchte Reisende, doch ein wenig genauer hinzusehen, wenn der Urlaub nicht übermäßig teuer werden soll. Hier ein paar Tipps, wie das Überleben in finanzieller Hinsicht leichter wird.

Campingplätze sind günstig

Bis auf eine Ausnahme waren die Campingplätze, die wir besucht haben, allesamt billiger als z.B. in Italien oder Frankreich. Im Durchschnitt kostete uns eine Übernachtung 25,00 Euro (2 Personen, 2 Motorräder, ein kleines Zelt, kein Strom) bei durchwegs guter Ausstattung und schönen Plätzen. Da kann man nicht meckern, in Italien sind wir dafür meist um die 35,00 Euro losgeworden.

Eine Besonderheit auf norwegischen Campingplätzen ist jedoch, dass man so gut wie immer für das Duschen extra bezahlen muss. Meist kauft man sich beim Check-in einen speziellen Token dafür. Mit so einem Duschchip für um die 10 – 20 NOK kann man dann zwischen 3 und 10 Minuten (je nach Campingplatz) duschen. Am besten erkundigt man sich, wie lange der Token das Duschen erlaubt, und kauft ggf. ein paar mehr. Nicht benötigte Token können beim Verlassen des Platzes wieder zurückgegeben werden (und man erhält sein Geld wieder), was allemal besser ist, als voll eingeseift plötzlich ohne warmes Wasser dazustehen :-). Ganz Hartgesottene können natürlich auch  von vorneherein auf warmes Wasser beim Duschen verzichten – Kaltwasser gibt es nämlich immer kostenlos.

Ein Tipp für Paare: Viele Plätze haben auch eine oder mehrere Familienduschen, die man gemeinsam benutzen kann. Neben den dadurch gesparten Duschmarken hat das auch einen nicht zu vernachlässigenden sozialen Faktor. Darüber hinaus sind diese Familienduschen angenehm geräumig. Man sollte jedoch darauf achten, einer „echten“ Familie mit Kleinkindern nicht unbedingt die einzig vorhandene Familiendusche vor der Nase wegzuschnappen.

Auch der Strom kostet extra – doch das ist in Italien, Frankreich, etc. ja auch nicht anders. Wir haben unsere ladebedürftigen Elektrogeräte (insbesondere Handys und Helm-Funk) daher grundsätzlich an unseren Motorradsteckdosen geladen (passende Adapter gibt es in Elektro- und Outdoor-Läden), die Helm-Interkoms über Nacht, die Handys während des Fahrens in der Jackentasche, mit entsprechend langem USB-Kabel. Hat wunderbar funktioniert. Nur einmal hatte ich Startprobleme, weil ich nicht nur die Interkoms, sondern auch zwei Fotoapparate in derselben Nacht geladen habe. Das hat mir meine Motorrad-Batterie dann doch ein wenig übel genommen und die BMW ist nur sehr unwillig angesprungen.

In ca. der Hälfte der von uns besuchten Campingplätze musste man auch für das Benutzen der Kochplatten extra bezahlen – doch darauf komme ich im nächsten Abschnitt zu sprechen.

Selbst kochen spart enorm viel Geld

In unseren Italien-Urlauben haben wir nie Kochgeschirr dabei, sondern gehen jeden Tag in eine Pizzeria. Das Essen ist dort so günstig, da lohnt sich das Kochen kaum. Anders in Norwegen, hier gehören Restaurantbesuche mit zum Teuersten, was man sich antun kann. In der Pizza-Kette Peppes Pizza in Bergen z.B. kostet eine einzelne Pizza im Schnitt 30,00 Euro.

Uns war schon von vorneherein bewusst, dass die Skandinavien-Tour keine Schlemmerfahrt wird. Daher haben wir Kochtöpfe, Teller und Besteck eingepackt und uns während unseres Aufenthaltes in Norwegen nahezu ausschließlich von aufgewärmten Dosen ernährt. Die kann man in ausreichender Vielfalt (wobei Fleischklöpse in irgendwelchen Soßen auf alle Fälle vorherrschend sind) in den Supermärkten vor Ort kaufen (Öffnungszeiten beachten – an Sonntagen haben sie mancherorts geschlossen). Auch Brot für das Frühstück und halbwegs haltbaren Brotbelag gibt es dort, ganz toll für uns Motorradfahrer ist z.B. die Erdbeermarmelade in der Quetschflasche :-). Die Preise sind ähnlich denen in Deutschland – wenn auch keine Discounterpreise.

Jeder Campingplatz, den wir besucht haben, hatte eine ausreichend ausgestattete Küche für die Campinggäste, in der man sich das Essen aufwärmen konnte. Bei ungefähr der Hälfte der Plätze mussten wir für das Benutzen der Kochplatten jedoch auch einen Token erwerben. Meist war das billig (so um die 2 Euro für eine halbe Stunde oder länger), aber wer sich das ebenfalls sparen möchte, sollte einen eigenen Kocher mitbringen. Oder sich die Kochplatte mit anderen Gästen teilen, denn oft reicht die Zeit, um mehrere Mahlzeiten nacheinander zuzubereiten.

Zum Frühstück haben wir uns immer je eine Tüte Instant-Cappuccino mit heißem Wasser aufgegossen. Hierfür benötigt man keine Kochplatte, das warme Wasser aus dem normalen Wasserhahn war eigentlich immer heiß genug. Und die Trinkwasserqualität ist sehr gut – mit dem kalten Wasser kann man sich auch die Wasserflaschen füllen und spart teure Limonaden.

Ein paar Schokoriegel für unterwegs sind gut gegen den schnellen Hunger. Hat man Lust auf etwas Warmes, so kann man in den größeren Tankstellen oder in den an manche Tankstellen angeschlossenen Supermärkten Hotdogs und Sandwiches für umgerechnet um die 6,00 Euro kaufen. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber die Dinger schmecken gar nicht mal so schlecht und halten eine Weile satt. Auch die an vielen Stellen erhältlichen Waffeln sind günstig und schmecken gut. Alternativ kann man sich beim Frühstück natürlich auch ein paar Brote schmieren und diese unterwegs verspeisen.

Auf Alkohol verzichten

Alkohol und ein fahrbarer Untersatz vertragen sich grundsätzlich nicht. Doch am Abend – nach getaner Fahrt – ein Glas Wein oder ein Bierchen zu trinken, dagegen spricht ja eigentlich nichts. Außer in Norwegen. Hier ist Alkohol so richtig teuer!

In den Supermärkten bekommt man sowieso nur leichtes Bier. Starkbier-Sorten, Wein oder gar Schnaps sucht man hier vergebens. Diese Art von Alkoholika bekommt man nur in speziellen Läden (Systembolaget), die wir nie aufgesucht haben – weshalb ich auch nichts über die Preise z.B. für eine Flasche Wein erzählen kann.

Die Preise für ein Bier im Supermarkt sind aber schon deftig genug. Für eine kleine, 0,3-l-Flasche haben wir knapp 6,00 Euro hingeblättert … wow. Da vergeht einem die Lust auf das regelmäßige Feierabendbier. Wobei dieses Bier nicht schlecht geschmeckt hat – trotzdem blieb es bei dem einen und für den Rest des Urlaubs haben wir lieber Tee oder Limo getrunken 😉

Im Juni reisen und Batterien für Taschenlampen sparen

OK, das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint. Tatsache ist aber, dass unserer Reisezeit Ende Juni sehr gut gewählt war. Es wurde nachts nie richtig dunkel. Für das Lesen vor dem Schlafengehen brauchten wir zu keiner Zeit eine extra Lampe, es war auch immer so hell genug (im Zelt!).

Übernachtet man also auf Campingplätzen und verzichtet auf Alkohol und Restaurantbesuche, so ist so ein Norwegen-Urlaub durchaus auch mit wenig Geld machbar. Die Spritpreise gleichen denen in Deutschland und auch sonst sind uns keine weiteren „Preisfallen“ aufgefallen. Ach doch, eine noch:

Fährpreise vor Reisebeginn überprüfen

Gerade die Preise für die längeren Fährverbindungen (insbesondere Hirtshals – Kristiansand) unterscheiden sich häufig sehr stark, je nachdem, welchen Tag und welche Uhrzeit man für die Überfahrt wählt. Mehr Details hierzu findet Ihr hier.

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Infos zur Fährverbindung Rødbyhavn – Puttgarden https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/infos-zur-faehrverbindung-rodbyhavn-puttgarden/ https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/infos-zur-faehrverbindung-rodbyhavn-puttgarden/#comments Tue, 24 Nov 2015 14:47:57 +0000 https://www.in-fremden-gefilden.de/?p=1880 Puttgarden (Insel Fehmarn) ist der nördlichste Fährhafen Deutschlands, Rødbyhavn wiederum liegt gleich gegenüber, am Südzipfel von Ostdänemark – und die Fährlinie dazwischen wird ausschließlich von Scandlines bedient. Wir […]

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Puttgarden (Insel Fehmarn) ist der nördlichste Fährhafen Deutschlands, Rødbyhavn wiederum liegt gleich gegenüber, am Südzipfel von Ostdänemark – und die Fährlinie dazwischen wird ausschließlich von Scandlines bedient.

Wir haben diese Verbindung auf unserer Rückreise aus Skandinavien (Sommer 2015) gewählt, da die Fähren häufig und regelmäßig verkehren und keine Reservierung notwendig ist. Ideal also für einen nicht genau planbaren Reiseablauf.

Einfach durch!

Beim Einfahren nach Rødbyhavn haben wir gleich das erste Problem: Wo bekommt man die Tickets? Verunsichert biegen wir von der Hauptstraße ab und kurven durch die verlassen wirkenden Straßen rund um den Fährhafen. Scheinbar gibt es hier nichts weiter, nicht einmal irgendwelche Passanten, die man fragen könnte. Nach einer halben Stunde Suchen schließlich sehen wir das ersehnte Gebäude: Es überspannt die Hauptstraße, die wir soeben verlassen haben! Nun gut – diesen Umweg hätten wir uns also sparen können.

Wir fahren auf verschlungenen Wegen zurück und stoppen kurz darauf bei einer der zig Kabinen der riesigen Ticketstation. Und erleben gleich den nächsten Schreck, als uns die freundliche Dame am Schalter den Preis für die Überfahrt nennt: knapp 107,00 Euro für zwei Personen und zwei Motorräder! Zum Vergleich: für die Überfahrt zwischen Hirtshals und Kristiansand haben wir nur 13 Euro mehr bezahlt. Eine spätere Überprüfung via Website hat ergeben, dass die Preise unabhängig von Tag und Uhrzeit immer gleich sind – lediglich in der Nebensaison ist es billiger. Bei Vorbuchung kann man ein paar Euro sparen, ist dafür aber an eine bestimmte Fahrzeit gebunden.

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Regen oder Traufe?

Der große Vorteil der Fährverbindung zwischen Rødbyhavn und Puttgarden ist ihre Schnelligkeit und Verfügbarkeit. Die Überfahrt dauert nur 45 Minuten, die Fähren fahren alle halbe Stunde – flotter geht es nicht.

Ein eklatanter Nachteil jedoch ist der Preis. Dieser ist unverhältnismäßig hoch, wie wir finden. Wir haben für diese kurze Strecke fast genauso viel bezahlt wie für das Übersetzen von Hirtshals nach Kristiansand. Leider ist die Route über die Insel Fyn keine echte Alternative. Die Maut für die Benutzung der Storebælt Brücke zwischen Ost- und Westdänemark ist nämlich ebenfalls nicht ohne – und wenn man noch die ggf. anfallenden Mehrkilometer dazurechnet, wird es leicht genauso teuer.

Da uns nichts anderes übrig bleibt, bezahlen wir, und werden in eine spezielle Spur gewiesen, in der sich schnell weitere Motorräder sammeln. Denn auch hier gilt: Mopeds first! Der gesamte Wartebereich im Fährhafen ist riesig und straff durchorganisiert. Grell-orange gekleidetes Einweisungspersonal wuselt geschäftig vor den zahlreichen, durchnummerierten Wartespuren umher, auf einem Bildschirm kann man die Zeiten der aktuell an- und abfahrenden Fähren ablesen und etwas weiter vorne erkennt man gleich mehrere Terminals für das Anlanden der Fähren. Das Ganze hat etwas von einem Flughafen – nur eben mit Schiffen.

Ich entdecke unweit unseres Standplatzes einen kleinen Aufenthaltsraum, der kühlen Schatten, Getränke und eine Toilette verheißt, und überlege gerade, ob wir uns nicht für eine kurze Pause dorthin verziehen sollen, als das Fährenpersonal uns signalisiert, wir mögen uns bereit machen. So schnell habe ich nicht damit gerechnet, ein Glück, dass ich nicht auf die Toilette verschwunden bin!

Wir (sowie das mittlerweile gute Dutzend weiterer Motorradfahrer) werden von den Einweisern an vorderster Linie in Position gestellt. Dort müssen wir ein paar Minuten warten, während die von der soeben angekommenen Fähre herabfahrenden Fahrzeuge an uns vorbeigeleitet werden. Kaum ist der letzte Wagen vom Schiff, winkt man uns auch schon hektisch auf die Rampe in die Fähre. Das alles macht den Eindruck, als dürfe keine Sekunde verschwendet werden – und wahrscheinlich ist das auch so. Alle halbe Stunde eine Fähre – da bleibt nicht viel Zeit für das Ab- und wieder Aufladen der Motorräder, PKWs, Gespanne, Wohnmobile und LKWs.

Auf dem Schiff erwartet uns die übliche Routine: Die Motorräder müssen gesichert werden. Hierfür sind am Boden große Ösen zu finden, ein breiter Gurt wird quer über die Sitzbank geführt und dort befestigt. Alles kein Problem und schnell erledigt.

Wir folgen dem Strom der anderen Gäste und landen schließlich bei einem kühlen Getränk im Bugrestaurant des Schiffes (Selbstbedienung). Die Zeit an Bord – die Überfahrt dauert 45 Minuten – reicht gerade so für das gemütliche Austrinken unserer Cokes, dann sehen wir auch schon das Ufer der Insel Fehmarn und begeben uns wieder zu unseren Motorrädern. Das Abfahren von der Fähre ist genauso gut organisiert wie das Auffahren und wenige Minuten später verlassen wir auf einem autobahngleichen Weg den Fährhafen.

Eines ist offensichtlich: Dieser ganze Betrieb ist auf die Beförderung möglichst vieler Fahrzeuge in möglichst kurzer Zeit ausgelegt. Der Bedarf scheint vorhanden, die Wartespuren haben sich auch während unserer kurzen Aufenthaltszeit schnell gefüllt. Es bleibt abzuwarten, was sich durch den derzeit noch immer in Planung befindlichen Tunnel durch den Fehmarnbelt (Fertigstellung frühestens 2022) ändern wird. Preislich wohl nicht viel, denn angesichts dessen, dass die Baukosten schon jetzt zu explodieren scheinen, werden die Betreiber (verständlicherweise) so viele Gelder abschöpfen wollen wie möglich. Somit wird man wohl auch in Zukunft nicht günstiger wegkommen.

Der Vorteil eines Tunnels ist natürlich die (fast) verzögerungsfreie Durchfahrt. Allerdings ist es in einem Tunnel nicht so schön wie auf einer Brücke (vgl. Öresundbrücke) und eine kleine Pause bei einer Tasse Kaffee, leckerem Gebäck und angenehmer Aussicht von Deck eines Schiffes ist auch nicht zu verachten. Ich könnte mir daher gut vorstellen, auch weiterhin die Fähre zu nutzen, wenn ich es nicht allzu eilig habe – bezweifle aber, dass es diese nach Fertigstellung des Tunnels überhaupt noch geben wird. Irgendwie schade …

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Die Öresundbrücke – schnelle Verbindung, grandioser Blick https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/tipps-und-infos-zur-oeresundbruecke/ https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/tipps-und-infos-zur-oeresundbruecke/#comments Wed, 09 Sep 2015 13:22:15 +0000 https://www.in-fremden-gefilden.de/?p=928 Die Öresundbrücke ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr, verbindet Malmö (Schweden) mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und bietet für Urlauber (und natürlich auch Anwohner) […]

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Die Öresundbrücke ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr, verbindet Malmö (Schweden) mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und bietet für Urlauber (und natürlich auch Anwohner) eine schnelle Möglichkeit, zwischen dem dänischen und dem schwedischen Festland hin- und herzureisen.

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in Schweden war (mit dem Wohnmobil), befand sich die Brücke erst im Bau und ich musste noch die Route über die Fähren zwischen Helsingør und Helsingborg wählen. Grundsätzlich spricht da ja nichts dagegen – ich mag Fähren -, aber da ich dieses gigantische Bauwerk unbedingt auch einmal live sehen (und überqueren) wollte, gab es für Marvin und mich während unserer Skandinavien-Tour 2015 natürlich keine Alternative zur Öresundbrücke.

Hier die Informationen, die wir auf unserer Fahrt von Malmö in Richtung Kopenhagen gesammelt haben:

Kosten für die Überquerung der Öresundbrücke mit dem Motorrad

Auf schwedischer Seite befindet sich (für beide Fahrtrichtungen!) die Mautstation, an der man seinen Obolus für die Benutzung der Brücke entrichten muss.

Für eine einzelne Fahrt in eine Richtung muss man pro Person und Motorrad mit ca. 26,00 Euro rechnen. Hier gleich eine Besonderheit:

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Achtung Kreditkartennutzer!

Wenn man als Motorradfahrer die Maut mit der Kreditkarte bezahlen möchte, so darf man auf keinen Fall die normalen Spuren für Kreditkartenzahlung verwenden! Diese sind nämlich ausschließlich auf PKWs (und größere Gefährte) ausgelegt. Wir Motorradfahrer müssen in so einer Situation die Spur für manuelles Zahlen verwenden. Hier darf man dann auch mit Karte bezahlen.

Wir sind natürlich prompt an die Kreditkartenspur gefahren, hatten jedoch insofern Glück, als dass ein Mitarbeiter der Brückengesellschaft uns dabei beobachtet hat. Noch ehe ich meine Kreditkarte in den dortigen Automaten stecken konnte, kam er herbeigelaufen und hat uns die Sache erklärt. Statt uns aber dann zum richtigen Schalter zu schicken (es war nichts los an der Mautstation und wir hätten ohne Weiteres wenden und dorthin fahren können – mit einer Schlange hinter uns wäre das natürlich nicht so einfach gewesen), hat er kurzerhand die Kasse geöffnet und die Maut von uns kassiert (via Kreditkarte).

Ein großes Lob daher für den Service, aber ein Minus für die Ausschilderung. Bei genauer Betrachtung der Hinweisschilder ist einem zwar schon aufgefallen, dass Motorräder hier nicht abgebildet sind – aber ein durchgestrichenes Motorrad wäre wohl doch etwas deutlicher gewesen.

Die Fahrt über die Brücke

Die Brücke ist mehrspurig (zwei Spuren samt Haltestreifen in jede Richtung) und führt schnurgerade über den Öresund. Dabei spüren wir Motorradfahrer hauptsächlich eins sofort: es ist windig, sehr windig! Je nach Wetterlage zerren die Böen von allen Seiten an einem und machen die Fahrt u.U. ein wenig unruhig.

Doch dank der Kreiselkräfte bringt uns ja ab einer gewissen Fahrgeschwindigkeit selbst ein sehr kräftiger Windstoß nicht zum Umkippen, daher können wir den Blick immer wieder schweifen lassen und die uns umgebende Landschaft in vollen Zügen genießen. Und die ist durchaus sehenswert: rechts und links weites Meer (wann fährt man schon mal mit dem Motorrad übers Wasser ;-)), am Horizont die Silhouetten teils auch sehr großer Schiffe, und in Fahrtrichtung die stetig näher kommende Küste von Dänemark. Möwen haben diesen Weg schon lange als bequeme Route über die Meerenge entdeckt und schweben in der die Brücke umgebenden Thermik neben uns her. Schön! Leider gibt es keine (legalen) Haltemöglichkeiten auf der Brücke selbst, und da wir ohne Helmkamera unterwegs waren, besitzen wir keine eigenen Fotos von der Brücke.

Viel zu schnell ist der Spaß dann auch wieder vorbei. Der gesamte Brückenzug hat eine Länge von knapp 8 km, die Hochbrücke selbst (die eigentliche Öresundbrücke) ist „nur“ 1 km lang. Nach ein paar Minuten Fahrt ist man schon auf der anderen Seite angelangt – und wird nach unten, in einen (sehr modernen und hell ausgeleuchteten) Tunnel geleitet. Pustekuchen also mit einem Blick auf Kopenhagen! Als wir wieder zurück an die Oberfläche gelangen, liegt ein Großteil der Hauptstadt Dänemarks bereits hinter uns.

Fazit

Ich kann es auch jedem nur ans Herz legen, zumindest einmal über diese Brücke zu fahren – ich fand schon, dass es ein beeindruckendes Erlebnis war. Ob man das jedoch noch häufiger wiederholen muss, steht jedem selbst frei zu entscheiden.

Tatsächlich ist die Fähre via Helsingør/Helsingborg etwas billiger als die Brücke (ca. 21 Euro für eine Person und ein Motorrad), dafür braucht man natürlich deutlich mehr Zeit – was wiederum für eine Pause und etwas Entspannung auf der Fahrt sorgt. Und je nach gefahrener Route kann man sich u.U. noch dazu ein paar Streckenkilometer einsparen.

 

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Norwegen – Über Maut und Höchstgeschwindigkeit https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/ueber-maut-und-hoechstgeschwindigkeit/ https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/ueber-maut-und-hoechstgeschwindigkeit/#respond Sun, 26 Jul 2015 07:49:39 +0000 https://www.in-fremden-gefilden.de/?p=373 Was ist – jenseits der Informationen, die man in jedem Standard-Reiseführer über Norwegen lesen kann – speziell für uns Motorradfahrer interessant? Nun, da fallen mir gleich mehrere Dinge […]

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Was ist – jenseits der Informationen, die man in jedem Standard-Reiseführer über Norwegen lesen kann – speziell für uns Motorradfahrer interessant? Nun, da fallen mir gleich mehrere Dinge ein, zum Beispiel:

Motorräder zahlen keine Maut

Während der Reisevorbereitungen für unsere Skandinavien-Tour 2015 stieß ich natürlich auch auf das Thema „Maut“. Bedingt durch die (grandiose) Geographie Norwegens ist der Straßen-, Tunnel- und Brückenbau sehr aufwändig und entsprechend teuer. Daher müssen PKWs und LKWs für viele Streckenabschnitte Maut zahlen – nicht jedoch wir Motorradfahrer!

Nirgendwo auf den öffentlichen Mautstraßen wird man als Motorradfahrer zur Kasse gebeten (bei privaten Mautstraßen kann bzw. soll das anders sein, aber auf solche sind wir während unserer Reise nicht gestoßen).

Das liegt unter anderem an der automatischen Maut-Erfassungsmethode: Die Fahrzeuge werden von vorne fotografiert – und wir haben ja bekanntlich vorne keine Kennzeichen. Es ist aber auch grundsätzlich so gewollt, dass wir nichts bezahlen. Nachzulesen ist dies auf der offiziellen norwegischen Seite: Etwa in der Mitte, gleich unter dem Punkt „Häufig gestellte Fragen“/ „Wer muss in Norwegen Mautgebühren zahlen“ findet man den Satz: Motorräder sind in Norwegen nicht mautpflichtig.  Somit muss man auch bei schmalem Geldbeutel bei der Routenplanung keine Abstriche machen – ein eindeutiger Pluspunkt 🙂

Apropos schmaler Geldbeutel: Möchte man seine Urlaubskasse nicht gleich vollständig plündern müssen, gilt folgendes:

Geschwindigkeitsbegrenzungen unbedingt einhalten

Für Norwegen muss man sich Zeit nehmen. Zum einen ist die Landschaft so wunderschön, dass es schade wäre, wenn man allzu schnell daran vorbeifahren würde. Zum anderen ist es aber auch extrem teuer, wenn man sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Wie teuer, das zeigt auszugsweise unsere Tabelle (Stand Ende 2014, keine Gewähr auf Richtigkeit):

Höchstgeschwindigkeit 60 km/h oder weniger
übertreten um Bußgeld ca. in Euro
1 – 5 km/h 600 NOK  80 €
6 – 10 km/h 1.600 NOK  213 €
11 – 15 km/h 2.900 NOK  387 €
16 – 20 km/h 4.200 NOK  560 €
21 – 25 km/h 6.500 NOK  867 €
Höchstgeschwindigkeit 70 km/h oder mehr
übertreten um Bußgeld ca. in Euro
1 – 25 km/h 600 – 3.600 NOK  80 – 480 €
26 – 35 km/h 6.500 – 7.800 NOK  867 – 1.040 €
Autobahnen mit 90 km/h und mehr
übertreten um Bußgeld ca. in Euro
36 – 40 km/h 9.000 NOK  1.200 €

Das sind Zahlen, da hält man sich gerne zurück. Und wer – wie wir – sowieso lieber langsam und genussvoll durch die Landschaft gleitet, dem fällt das auch nicht schwer. Schilder mit den aktuell geltenden Begrenzungen sind in meist recht kurzen Abständen aufgestellt, aber nicht immer. Daher im Zweifelsfall lieber langsamer fahren – im Gegensatz zu deutschen Gefilden wird man in Norwegen nicht von nachkommenden Fahrzeugen bedrängt, wenn man nicht alle erlaubten Stundenkilometer „ausnützt“.

Grundsätzlich gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:

  • Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h
  • Innerhalb von Wohngebieten: 30 km/h (achtgeben auf Bodenschwellen, die sind ein Zeichen dafür – denn nicht überall stehen Schilder!)
  • Landstraßen: 80 km/h
  • Autobahnen bzw. gesondert ausgeschilderte Schnellstraßen: 90 – 100 km/h

Und weil wir gerade beim Thema „Bußgelder“ sind:

Unbedingt die Promillegrenze beachten

Alkohol am Lenker sollte ja eigentlich sowieso tabu sein, aber in Norwegen nimmt man dieses Thema noch weitaus ernster als bei uns:

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Die Grenze für Alkohol im Blut liegt in Norwegen bei 0,2 Promille!


Fahren unter Alkoholeinfluss wird streng bestraft, das fängt (bei sehr geringer Übertretung der Grenzwerte) mit einer Geldstrafe von ca. 670 € an und reicht von monatelangem Fahrverbot bis hin zu Haftstrafen (oder sogar allem zusammen).

Die Geschwindigkeits- und Promillegrenzen gelten ja für Motorradfahrer wie auch für Autofahrer. Wo aber, außer bei der Maut, gibt es noch Unterschiede? Nun:

Motorräder dürfen auf den Inlandfähren ganz nach vorne

In dem mit Fjorden durchzogenen Land kürzen vielerorts Fähren den ansonsten sehr viel längeren Landweg ab. Die Preise für diese Fähren sind (anders als z.B. bei den Verbindungsfähren an den Landesgrenzen) festgelegt und an jedem Tag gleich. Sie sind auch nicht allzu teuer, je nach Streckenlänge haben wir auf unserer Route 49 NOK bzw. 59 NOK  (ca. 6,50 – 7,80 €) pro Motorrad samt Fahrer(in) bezahlt.

Die Fähren fahren so häufig, dass man nicht allzu lange warten braucht. Abkassiert wird vielerorts vor dem Einfahren zum Wartebereich. Dabei bekommt man dann auch gleich mitgeteilt, dass man sich mit dem Motorrad ganz nach vorne stellen soll. Hier also keine Scheu beim vermeintlichen Drängeln zeigen, sondern ruhig an den bereits wartenden Autos vorbeifahren – das ist erlaubt :-).

Bei einer anderen Fährstation mussten wir uns in die wartenden Fahrzeuge einreihen, da gab es keinen Kassierer vor Ort. Gleich nach Ankunft der Fähre sind dann einige Fährenmitarbeiter vom Schiff gesprungen, durch die Reihen der Wartenden gegangen und haben die Tickets verkauft. Beim Auffahren auf diese Fähre sind wir dann wiederum vom Einweisungspersonal auf eine extra Spur bis nach ganz vorne gewinkt worden.

Also alles kein Problem – und Pole-Position garantiert.


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Infos zur Fährverbindung Hirtshals – Kristiansand https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/faehrverbindung-hirtshals-kristiansand/ https://www.in-fremden-gefilden.de/tipps-und-tricks/faehrverbindung-hirtshals-kristiansand/#respond Sat, 25 Jul 2015 08:54:44 +0000 https://www.in-fremden-gefilden.de/?p=306 Derzeit bedienen zwei Fährlinien die Strecke: Fjordline und Colorline. Die Fjordline fährt in der Hauptsaison dreimal täglich (jeweils um 10:00 Uhr, 17:00 Uhr und 23:30 Uhr), die Überfahrt […]

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Derzeit bedienen zwei Fährlinien die Strecke: Fjordline und Colorline.

Die Fjordline fährt in der Hauptsaison dreimal täglich (jeweils um 10:00 Uhr, 17:00 Uhr und 23:30 Uhr), die Überfahrt auf den schnellen Katamaranen dauert 2h 15 min.

Die Colorline wiederum fährt zweimal täglich (um 12:15 Uhr und 20:45 Uhr), braucht 3h 15 min und ist etwas teurer als Fjordline, dafür sind die Fähren größer.

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Achtung, bei der Planung des Termins aufpassen!

Die Fährpreise sind nämlich nicht immer gleich.

Grundsätzlich gilt: Je unattraktiver die Uhrzeit und der Tag, umso billiger die Überfahrt.

Nimmt man also eine Fähre an einem Mittwoch spät abends, so kostet die Fahrt deutlich weniger als am Vormittag eines Feiertages oder Wochenendes. Am schlimmsten sind die Samstage!

Ein Beispiel: Wir haben an einem Freitag auf der 17:00 Uhr-Fähre für unsere beiden Motorräder und uns knapp 120,00 Euro für die Überfahrt bezahlt. Am Samstag um 10:00 Uhr hätte die Fahrt bei der gleichen Fährlinie 310,00 Euro gekostet! Da lohnt es sich doch, ggf. ein wenig umzuplanen.

Wir empfehlen, bei der Planung eurer Tour eine „Probebuchung“ über die Webseiten der Fährlinien für den von euch für die Überfahrt vorgesehen Tag durchzuführen. Die hier errechneten Preise entsprechen dann den vor Ort verlangten – von ein paar Schwankungen im Wechselkurs einmal abgesehen.

Zieht man eine der Fähren in Betracht, die erst spät in der Nacht in Kristiansand ankommen, so findet man auf dem Campingplatz Roligheden direkt im Ort eine günstige Übernachtungsmöglichkeit, die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt.

Vorab buchen oder einfach hinfahren?

Wir sind einfach hingefahren – und haben einen Platz bekommen. Tickets werden direkt an der Kontrollstation verkauft, man muss also in kein separates Gebäude. Wir haben allerdings auch schon davon gehört, dass Motorradfahrer abgewiesen wurden und erst (u.U. mehrere Fähren) später eine Überfahrt ergattern konnten. Es ist nämlich nicht so, dass ein kleines Möped immer einen Platz findet, im Gegenteil: Die Motorradstellplätze (auf den Fähren der Fjordline) sind begrenzt! Auf unserem Katamaran war das gerade mal ein knappes Dutzend. (Für die Colorline fehlt uns hier die Erfahrung – wenn einer von euch dazu etwas sagen kann, so teilt uns das doch bitte mit).

Und hier auch gleich der nächste wichtige Tipp:

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Als Motorradfahrer solltet ihr deutlich früher am Fährhafen sein! Die Motorräder werden nämlich zuerst verladen (in unserem Fall ca. 1 ,5 h – 1,25 h vor Abfahrt), da die Stellplätze nach dem Einfahren der anderen Fahrzeuge nicht mehr zugänglich sind.

Hier nützt es also u.U. nichts, eine bereits gebuchte Überfahrt zu haben.

An Bord angekommen müssen die Mopeds gesichert werden. Dazu hängen an den Wänden vor den Stellplätzen Spanngurte, auf dem Boden befinden sich dicke Metallösen. Weiß man nicht so recht, wie man dabei am besten vorgeht, kann man sich Tipps von den anderen Motorradfahrern holen – oder diese einfach beobachten. Ist das Moped festgezurrt, kann man sich auf den Weg in die Passagierräume machen und sich auf Norwegen freuen.

Verpflegung während der Überfahrt

In den Aufenthaltsräumen angekommen bemerkt man schnell zahlreiche Schilder, die auf das tolle Buffet an Bord hinweisen. Uns erschien das allerdings recht teuer, selbst wenn einige Getränke inklusive sind – da wir nach Ankunft noch zu fahren hatten, kamen Bier und Wein für uns sowieso nicht in Frage. Weitere überall herumhängende Schilder waren (absichtlich?) so formuliert, dass der Eindruck entstand, man dürfe auf den Sitzplätzen überhaupt nichts essen. Dem ist aber nicht so. Verboten ist der Konsum von mitgebrachten Speisen und Getränken sowie den im Duty-Free-Shop gekauften Lebensmitteln (letzteres wohl aus steuerlichen Gründen). Es ist aber durchaus möglich (und erlaubt), in den kleinen Supermärkten an Bord (die nicht duty-free sind und die gleich bei Abfahrt geöffnet haben) diverse Speisen und Getränke zu erträglichen Preisen zu kaufen und auf den Sitzen im Aufenthaltsbereich zu konsumieren.

Bei Ankunft in Kristiansand muss man nicht hetzen. Da hier nun natürlich zuerst die anderen Fahrzeuge entladen werden müssen, hat man als Motorradfahrer genug Zeit, um die Spanngurte wieder zu lösen, diese aufzuräumen und den (leicht gestressten) Fahrzeugbesitzern und dem (wiederum völlig entspannten) Fährenpersonal beim Herausmanövrieren der extrem eng geparkten Autos zuzusehen :-).


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Möchte man Norwegen bzw. Schweden besuchen und hat keine Zeit für den „kleinen“ Umweg über Polen, die Baltenstaaten, Russland und Finnland, so kommt man um Fähren (oder eine mautpflichtige Brücke) nicht herum. In den unten aufgelisteten Beiträgen findet ihr alle wichtigen Erfahrungen aus unserem Skandinavien-Urlaub 2015.

Hier geben wir einige Tipps, worauf ihr dabei achten solltet:


Fähre von Hirtshals (Dänemark) nach Kristiansand (Norwegen)


Öresundbrücke zwischen Malmö (Schweden) und Kopenhagen (Dänemark)


Fähre von Rødbyhavn (Dänemark) nach Puttgarden (Deutschland)


Und noch ein paar kleine Tipps zu Inlandfähren in Norwegen


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